Mond - Sonnenfinsternisse - Die Entstehung von Sonnenfinsternissen 

© University Corporation for Atmospheric Research (UCAR)
Southwest Research Insitute (SwRI)
Sonnenfinsternis vom 26.02.1998
Die Sonnenkorona ist die Quelle des Sonnenwindes, eines Stroms elektrisch geladener Teilchen, die auch auf die Erde treffen und dort Störungen in der Telekommunikation, bei der Satellitensteuerung oder auch im normalen Stromleitungsnetz verursachen können. Bei einer totalen Sonnenfinsternis kann auch der normalerweise nicht sichtbare innere Teil der Korona untersucht werden.

Während sich die Mondscheibe vor die Sonnenscheibe schiebt und deren störendes Licht abdeckt, können die feinen Strukturen der Sonnenkorona deutlich hervortreten und mit Kameras aufgezeichnet werden. Für die Bewegung des heißen Gases der Korona ist vor allem das Sonnenmagnetfeld verantwortlich. Die dünnen leuchtenden "Strähnen" in der Korona, die sich in großen Bögen anordnen, sind ein Abbild des verwickelten Magnetfeldes der Sonne. Eine Sonnenfinsternis bietet eine gute Gelegenheit, die genauen Details und auch die zeitliche Veränderung des Magnetfeld zu erforschen.

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22.02.2015

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Autor dieses Artikels:  Prof. Dr. Bruno Deiss

In Zusammenarbeit mit dem Physikalischen Verein, Frankfurt a.M.
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