Mond - Geschichte - Die Himmelsscheibe von Nebra 

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SoFi Sommersonnenwende 1639 v.Chr.
Für einen bestimmten Ort auf der Erde sind partielle Sonnenfinsternisse im Prinzip alle 2 - 3 Jahre zu beobachten. Damit diese mit bloßem Auge wahrgenommen wird, muss die partielle Verfinsterung eine bestimmte Mindestgröße erreichen. In den meisten Fällen überstrahlt der nicht abgedeckte Teil der Sonne die partielle Verfinsterung. Günstig ist die Zeit, wenn die Sonne schon recht nahe am Horizont steht, da dann die Sonnenstrahlung durch die Lufthülle gedämpft wird.

Im Jahre 1639 v.Chr. trat zur Zeit der Sommersonnenwende 2 Stunden vor Sonnenuntergang eine partielle Verfinsterung der Sonne ein. Dabei wurde die Sonnenscheibe zu etwa 95% vom Mond abgedeckt. Der hell leuchtende restliche Teil der Sonne erscheint bei der Beobachtung mit dem bloßen Auge deutlich breiter als die rein geometrische Darstellung nahe legt. Eine Verfinsterung der Sonne zur Zeit der Sommersonnenwende war sicherlich für die Betrachter der Bronzezeit ein besonders bedeutsames Ereignis.

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22.02.2015

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Autor dieses Artikels:  Prof. Dr. Bruno Deiss

In Zusammenarbeit mit dem Physikalischen Verein, Frankfurt a.M.
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