Uranus - Einführung 

Atmosphäre + Magnetfeld

Bild vergrößernUranus in Echt- und Fehlfarben
©NSSDC/NASA
»Voyager 2
Das Methan in der Uranusatmosphäre lässt den Planeten bläulich erscheinen. Die Uranusdichte ist nur wenig größer als die von Wasser, aber wesentlich geringer als die von Gestein. Uranus sollte also zum größten Teil aus Wasserstoff und Helium bestehen.

Die Wolkendecke in der Uranusatmosphäre erscheint von außen ziemlich blank und nahezu ohne Strukturen. Voyager 2 fand eine Polkappe, die etwas dunkler war als der Rest des Planeten. Man konnte nur wenige Wolkenstrukturen erkennen und sie über mehrere Uranusrotationen von jeweils rund 17 Stunden verfolgen.

Am ungewöhnlichsten ist das Magnetfeld von Uranus. Auf der Erde fallen die magnetischen Pole zwar auch nicht mit den geographischen Polen zusammen, doch die Achse des Magnetfeldes geht zumindest durch das Zentrum der Erde. Anders bei Uranus, dessen Magnetfeldachse etwa ein Drittel des Planetenradius am Zentrum vorbeiläuft. Die Magnetfeldachse ist gegen die Drehachse um 59 Grad geneigt.

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22.02.2015

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Autor dieses Artikels:  C. Vester/cc-live

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